HF- und Online- Funk

Callsign lizenzfreier Funk:        13HS926

Callsign Amateurfunk:                      DO1BAY

Ich weiß nicht mehr, wann es genau angefangen hat. Aber es war irgendwann Ende der 70er noch während meiner Schulzeit. Damals kaufte mein Opa bei Quelle zwei Handfunkgeräte „dnt HF 5/12“. Gedacht als Funkverbindung zwischen seiner Wohnung und der Wohnung meiner Eltern.


Irgendwann hörte ich fremde Stimmen aus dem Gerät und meldete mich mit großem Herzklopfen. Es war der damalige „Funkvater“ in Ansbach. Einer der ersten in dieser Stadt, der CB-Funk machte. Daher der Namen. Nach einer persönlichen Einladung zu ihm begann in mir dieser „Funkvirus“ zu wachsen. Viele sehr schöne Erinnerungen habe ich an diese Zeit. Man kann eigentlich sagen, ich bin unter Funkern aufgewachsen.

So ist es eigentlich selbsterklärend, dass ich irgendwann „expandieren“ wollte. Meine erste Heimstation war auch von dnt. Da ich keine Außenantenne aufstellen durfte, war eine Mobilantenne auf meinem Fensterbrett. Wir wohnten damals am Stadtrand etwas erhöht und im oberen Stockwerk. Somit war die ganze Stadt von mir erreichbar.

Soweit ich mich erinnern kann, kam als nächstes eine „Team Euro 3100“. Sie hatte bereits eine semiprofihafte Ausstattung mit Schaltern und Knöpfen, die ich eigentlich gar nicht ausnutzen konnte. Eine tolle Hintergrundbeleuchtung und ein S-Meter aus bunten LED machten sie optisch sehr anschaulich

Mehr ein angeberischer Traum war damals die „Braun SE 411. Man konnte sie damals durchaus als einen der größten Mercedes unter den Funkgeräten einstufen. Lange musste ich dafür sparen und den letzten Rest noch abstottern. Eine lange Überredungskunst musste ich anwenden, um diese Station vom damaligen Funkvater abkaufen zu können.


Natürlich war auch in meinen ersten Autos ein CB-Funkgerät eingebaut. Allerdings erinnere ich mich leider nicht mehr, welches mein erstes war und ob ich mehrere davon hatte. Allerdings hatte ich einige Antennen im Keller und im Kofferraum liegen. Natürlich war damals die „DV27 lang „ und die „DV27 Charly“ mit dabei. So manche Nacht habe ich damals mit meinem Freund uns späteren Schwager durchgefunkt.

Zu großen Fernverbindungen (=DX) hat es damals allerdings nie gereicht. Außerdem habe ich nach meiner Heirat und damit verbundenen anderen Interessen die Funkerei aufgegeben und bis Ende 2010 auch nie wirklich vermisst.

Erst da erinnerte ich mich aus dem Gedanken heraus, kommende Winterdepressionen bezüglich des Motorradfahrens vorzubeugen und zu lindern. So nahm ich diese Freizeitbeschäftigung wieder auf. Allerdings sollte nach damaligen Vorstellungen das Funkhobby niemals diesen
Stellenwert einnehmen, den es heute mittlerweile inne hat.

Nun bin ich jedoch an meinem jetzigen Wohnort stark „antennengeschädigt“. Direkt inmitten des Marktplatzes in einem Altbau mit dicken Mauern im Erdgeschoss. Erster Funkkontakt ist nicht unter 10km Distanz zu erwarten. Das macht die Angelegenheit zu einem langwierigen Experiment, was den Antennenbau betrifft.

Zuerst begann ich wieder mit lizenzfreiem Funk. Später kam dann die Prüfung zum Funkamateur nach.