Micro-Helikopter

Grundsätzlich sind diese Light-wight-Helis wirklich in jedem Zimmer zu fliegen. Allerdings sollten für den Anfang schon mindestens 25qm zur Verfügung stehen. Kollisionen mit der Wand, Möbelstücken, Fernseher usw. überstehen beide Seiten meistens schadlos. Ein leeres Weinglas könnte allerdings doch einem Rotorschlag nachgeben und umfallen. Verletzungen am Menschen kann ich mir auch nicht vorstellen, außer man bekommt so einen Rotor direkt ins Auge.

Nicht zu vermeiden sind bei Crashs kleinere Blessuren an den Rotorblättern des Hubi. Die beeinflussen allerdings die Flugeigenschaften nicht wirklich. Ab und an beschriebene Brüche des Heckauslegers sind bei mir (bis jetzt) noch nicht vorgekommen.

Wer sich etwas mit der Aerodynamik eines Hubschraubers befasst wird auch schnell dahinter kommen, warum sein Modell nur anscheinend nicht richtig fliegt. Bei Fernsteuerung über Lichtimpulse bitte auch mal über Sonneneinstrahlung oder andere Lichtquellen (Lampen) nachdenken!


Der "Picoo Z" von Silverlit war im Jahre 2008 mein erster Indoor-Hubi. Die Flugleistungen waren nicht besonders, aber es reichte um den Hobbyvirus zu erwecken. Wahrscheinlich lag es an der damaligen Technik und meinem fehlenden Können zusammen, daß sich die Präzision der Steuerung in weiten Grenzen hielt. Viele Fan-Seiten und Foren im Internet gaben Tuning-Tips. So brachte eine angeklebte Büroklammer am Bug des Helikopters schnelleren Vorwärtsflug. Über das Modell von Christopher gibt´s in der Rubrik "Videos" einen kleinen Film.



Nachfolger des "Picoo Z" war dieses Modell von Wakera. Großer Fortschritt war die Steuerung über Funk statt Licht. Der schnell wechselbare Akku erlaubte auch mehrere Flüge hintereinander. Daran hatte ich allerdings nicht lange Freude. Durch eine Unachtsamkeit von mir ist er tatsächlich so heftig gegen eine Mauer, daß das komplette Gestänge der Rotorblätter incl. Antriebszahnräder verzogen war.




Dieses Modell von Graupner kommt dem Originalhubschrauber "Agusta A 109" sehr nahe. Gekauft für kleines Geld bei einer Ausstellung. Wieder mit UV-Licht-Steuerung. Erstaunlich ruhiger Flug und somit sehr anfängerfreundlich. Es ist mit der Zeit die Phantasie des Piloten gefragt, welche Schwierigkeitsgrade ausgesucht werden.
Ein guter Bekannter von mir hat das gleiche Modell und wir treffen uns öfters mal bei ihm oder mir zu gemeinsamen Flugnachmittagen. Logischerweise kommt man da auf viele Übungsvorschläge.


Dieser Kauf war nicht geplant! Zwar existiert auf meiner Wunschliste ein Heli mit eingebauter Videokamera, aber eigentlich erst in weiterer Zukunft. Bei einem Sonderpreis über Beziehungen musste ich aber jetzt schon zugreifen. Der "Spy cam" von Silverlit funktioniert bereits mit 2,4 GHz Steuerung. Zwar gilt er ebenso als Einstiegsmodell, ist aber im Gegensatz zum obigen Graupner etwas schwieriger zu fliegen. Der Start- und Landevorgang ist ebenfalls anders. Der kleine Silverlit kann übrigens ganz beachtliche Geschwindigkeit aufbauen. Ich führe diese Unterschiede auf sein deutlich höheres Eigengewicht zurück.


Der "Blade mSR X" von e-flite ist mein erster Hubschrauber mit nur einer Rotorblattebene. Er funktioniert wiederum mit einer 2,4Ghz-Fernsteuerung. Dieses Modell gehört zur Aufstiegskategorie. Der mSR X ist, obwohl er noch Fixpitch hat, bereits annähernd wie ein echter Hubschrauber zu steuern. Die Stabilisierung übernimmt hier eine Elektronik, statt den vergleichbaren Modellen mit Paddelstange. Es kostet mir noch einige Trainingsstunden bis zur Beherrschung wie vorherige Koaxmodelle.

Alle bisher verwendete und hier fotografierte Flugmodelle haben übrigens Rumpflänge und Rotordurchmesser jeweils knapp unter 20cm.

Bildmaterial und Videos zu den Modellen, Flugübungen und dem Bau eines Hubschrauber-Landeplatzes findet man in den Rubriken "Foto" bzw. "Video". Natürlich kommen auch hier ab und an neue dazu. Einfach öfters mal rein schauen!



Blade mSR X in WTD61-Version
Anleitung zum Umlackieren in der Rubrik Fotos


Es ist geschafft! Der Aufstieg in die "Königsklasse" der RC-Hubschrauberfliegerei ist vollbracht! Der Blade "nanoCPX" steuert sich fast wie ein echter Hubschrauber. Die Drehzahl des Rotors bleibt konstant, die Höhe wird über Pitch (Drehung der Rotorblätter um die Längsachse). Fast deshalb, weil der Heckrotor noch drehzahlabhängig funktioniert. Allerspätestens jetzt empfehle ich die Verwendung einer computerbasierten Fernsteuerung. Meine ist eine "DX6i" von "Spektrum". Durch Programmierung von Drehzahl, Knüppelausschlag uvm. läßt sich der Mini-Heli zahm oder eben sogar kunstflugtauglich steuern. Der ist übrigens nur ein ganz klein wenig größer als sein Vorgänger bei mir, der "mSRX"